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Alles fing an:

Es begann mit der Gründung der „3. Oberschule“ von Berlin im Jahre 1906. Das Schulgebäude befand sich damals in der Gemeindeschule in der Choriner Straße.

Bald darauf

Die „Königsstädtische Oberrealschule“ zog unter der Leitung des ersten Direktors, Oberstudie at Professor Doktor Mellmann, in einen Hoffmannbau, in der Pasteurstraße.

In den 20er Jahren

Die Schule zeichnete sich durch bemerkenswerte naturwissenschaftliche Leistungen aus.

Im Dritten Reich

Die Schule erhielt anlässlich ihres 30-jährigen Bestehens den Namen „Blücherschule“.

1944

Die Schule wurde durch einen Bombenangriff fast völlig zerstört.

1945

Der Unterricht begann bereits erneut in einer Knabenschule (die heutige „Pasteur Oberschule“) unter der Leitung des Direktors Herrn Spindler.

1946

Herr Gröbel wurde zum festen Direktor der Schule.

25. April 1946

Die benachbarte Mädchenschule erhielt den Namen „Käthe Kollwitz“.

1950

Durch starken Lehrerabgang musste das Lehrerkollegium bis auf 3 Lehrer erneuert.

1951

Beide Schulen schlossen sich zur Erweiterten Oberschule (EOS) „Käthe Kollwitz“ zusammen. Der damals erst 23 jährige Herr Rasmus übernahm nun die Leitung der Schule.

1952 bis 1958

Der damalige Schulchor, geleitet von Herr Doktor Grandi, einem mehrfach ausgezeichneten Pädagogen, war der beste der acht Ostberliner Stadtbezirke. In mehr als 140 Auftritten wurde das Können der Schüler bewiesen. In einem Schulführer steht über diese Zeit:
"Von nun an erbrachten die Schüler der KKS hervorragende Leistungen auf allen Gebieten der Bildung"

1953

Herr Doktor Kahlenbach übernahm die Leitung der Schule.

1957

Aus dem Studium zurückgekommen übernahm Herr Rasmus wieder den Direktorposten der KKOS.

1991/92

Zu Beginn dieses Schuljahres zog die KKOS aus ihrem Schulgebäude in der damaligen John-Schehr-Straße in die Dunckerstraße. Durch die Neugestaltung des Schulsystems – nach der Vereinigung – verlor die Schule ihren Namen und hieß nur noch 3. Gymnasium Prenzlauer Berg. Die Schule bemühte sich um ihren alten Namen – mit Erfolg, denn seit dem

18. Juni 1993

steht an unserem Schulgebäude wieder der Name der Künstlerin. Drei Tage später folgte dem Namen auch die Kollwitz-Plastik, die früher in der John-Schehr-Straße stand.