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2010 Exkursion des WPU zur TU: Graphentheorie |
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Am Anfang des Workshops bekamen wir Stäbchen und Kugeln aus denen wir geometrische Körper bauen sollten. Jeder hatte einen von den anderen unterschiedlichen Körper.
So gab es z.B.: eine Pyramide und ein Oktaeder.
Anschließend sollten wir mithilfe eines Bindfaden einen Weg an den Kanten des Körpers entlang finden. Hierbei sollte allerdings jede Kante nur einmal passiert werden. Dies gestaltete sich aber durchaus als mühsam, da man nur durch Probieren den richtigen Weg fand. Bei einigen Körpern gab es gar keinen solchen Weg (z.B. bei der Pyramide).
Als nächstes wurde uns erklärt, dass es sich bei diesen Kantenmodellen um nichts anderes als Graphen handelte. Ein Graph sind mehrere Knoten (oder Ecken) die mit Kanten verbunden sind. Die Knoten haben jeweils einen Grad, der angibt wie viele Kanten diesen Knoten berühren. Somit hat also zum Beispiel die Spitze der Pyramide einen Grad von 4. Jede andere Ecke der Pyramide hat den Grad 3.
Es wurde uns erklärt, dass Mathematiker bereits im 18. Jahrhundert über solche Probleme nachdachten. Einer davon war Leonhard Euler. Dieser beschäftigte sich mit dem Königsberger Brückenproblem. Hierbei sollte er herausfinden, ob man einen Rundgang über alle Brücken der Stadt machen kann, ohne dabei eine Brücke doppelt zu passieren.
Leonard H. |