| Leistungsfeststellung und Leistungsbeurteilung im Ethikunterricht |
|
|
|
|
Im Fach Ethik wird beurteilt, inwieweit die Schülerin oder der Schüler im Unterricht, in schriftlichen Arbeiten und Präsentationen über die erworbenen Kenntnisse sachgerecht verfügt und die Grundelemente einer ethischen Reflexion beherrscht. Bei entsprechender schülerzentrierter Unterrichtsgestaltung ist die Entwicklung von Motivation und Beteiligung zu erwarten, so dass Leistungsbeurteilung von den Lernenden als positives Feedback akzeptiert und sogar auch von ihnen eingefordert wird. Zur ethischen Reflexion gehören die folgenden Elemente:
Die Leistungsbeurteilung erfolgt entsprechend der Schulart und der Altersstufe der Lernenden. Im Einzelnen berücksichtigt die Lehrkraft, inwieweit die Schülerin oder der Schüler in mündlichen, schriftlichen und praktischen Unterrichtsbeiträgen sowie in Tests
Sowohl bei herkömmlichen schriftlichen Beiträgen wie Essay oder Protokoll, als auch in kreativeren Formen der Darbietung von Unterrichts- und Lernergebnissen wie z. B. Standbildern, Sketchen, Plakaten und Ausstellungen, ist zu beurteilen, ob und inwieweit der jeweilige Inhalt prägnant und korrekt erfasst und formuliert sowie übersichtlich, verständlich, sachgerecht und adressatenbezogen dargestellt wird. Bei der Beurteilung der Reflexions- und Urteilsfähigkeit muss davon ausgegangen werden, dass die Schülerinnen und Schüler auch nach der Analyse eines Problems zu unterschiedlichen Antworten und Auffassungen kommen. Über die beurteilbare Vermittlung der oben genannten Kenntnisse und Fähigkeiten hinaus zielt der Ethikunterricht auf die Entwicklung von Handlungskompetenz, d. h. die Lernenden können ernsthaft urteilen, sozial und verantwortlich wirken und dem anderen mit Achtung begegnen. |



