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Bristol: Geschichte PDF Drucken E-Mail

Die mittelalterliche Stadt Bristol existierte bereits seit Beginn des 11. Jahrhunderts.

Sie entstand auf einer schmalen Landzunge, die fast völlig von den Flüssen Avon und Frome eingeschlossen war. Eine der mächtigsten Burgen Südenglands kontrollierte den Landzugang und im 12. Jahrhundert wurde Bristol zu einer wichtigen Hafenstadt, das war besonders gut für den Handel mit Irland. So entwickelte sich die südenglische Stadt mehr und mehr zum Zentrum des Schiffbaus. Im 14. Jahrhundert galt Bristol mit etwa 15.000 bis 20.000 Einwohnern nach London und York als drittgrößte Stadt Englands. Durch die Pest 1348 erlitt die Stadt einen nachhaltigen Bevölkerungsrückstand, doch trotz der Seuche blieb die Bevölkerungszahl im 15. und 16. Jahrhundert stabil und betrug zwischen 10.000 und 12.000 Einwohnern. Schließlich erhielt Bristol 1542 das Stadtrecht . Während des Bürgerkriegs von 1643 bis 1645 wurde Bristol von königlichen Truppen besetzt und verwüstet. Zwischen 1793 und 1801 ging es wirtschaftlich zwar bergab, doch trotz aller schwierigen Umstände verfünffachte sich die Bevölkerungszahl in dieser Zeit. Während des Zweiten Weltkrieges erlitt die Stadt durch Luftangriffe schwere Verwüstungen, konnte sich davon jedoch wieder erholen. Heute ist Bristol eine sehenswerte Stadt, die noch viel Kultur zu bieten hat.