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Startseite aus den Fachbereichen Deutsch und Künste Darstellendes Spiel 1998-2000 „Weltende“
1998-2000 „Weltende“ PDF Drucken E-Mail

Das war die erste Aufführung in der nach allen Regeln der Denkmalspflege herausgeputzten Aula, die
in altem neuen Glanz erstrahlte und in der wir eine nachdenkliche Produktion nach Motiven von Gedichten von Else Lasker-Schüler und Jakob van Hoddis erlebten.
Doch es zeigte sich wieder einmal, alles hat zwei Seiten. Die wunderschöne Aula hatte spieltechnisch gesehen auch ihre Tücken. So konnten wir beispielsweise unsere alten sehr leistungsfähigen Scheinwerfer nicht einsetzen, weil keine Kraftstromsteckdose für unseren Dimmer installiert worden war. Oder die Vorhangkonstruktion kann kaum genutzt werden, weil sie viel Licht „verschlingt" und Schatten wirft, in denen die Spieler verschwinden. Die diesbezüglichen Wünsche, die Frau Hegewald und Frau Böttcher während der Baumaßnahmen immer wieder vorgebracht hatten, waren mit der Bemerkung, „Dies wird kein Theater, sondern eine Schulaula!", abgeschmettert worden. Wer von diesen Entscheidungen einen Nutzen hat, fragen wir uns bis heute. Aber trotzdem: kein Vergleich zu vorher. Bei aller Kritik sind wir froh, nun über eine Aula mit Ton- und Lichtanlage, Verdunklungsmöglichkeit und Parkett zu verfügen. Da macht das Arbeiten wieder Spaß.